Ratgeber

Was kostet eine Website für Handwerker? Vier Modelle im Vergleich

Die Frage nach den Kosten hat keine Einheitsantwort, weil die Angebote nach unterschiedlichen Logiken abrechnen. Eine Agentur nimmt einen Festpreis, ein Baukasten eine monatliche Gebühr, ein Portal eine Gebühr pro Anfrage, ein Erfolgsmodell einen Betrag pro eingegangener Anfrage ohne Grundgebühr. Wer nur Preise nebeneinanderlegt, vergleicht Äpfel mit Birnen. Diese Seite ordnet die vier Modelle ein und sagt auch, wo jedes seine Grenzen hat.

Wir sind selbst Anbieter nach dem vierten Modell. Das ist unser Blickwinkel, und wir legen ihn offen. Zahlen von Wettbewerbern nennen wir nur als grobe Orientierung und mit Vorsicht, weil sich Preise ändern. Konkrete Beträge für KMU-KI nennen wir hier bewusst nicht, denn wir vereinbaren sie vorab im Gespräch. Beispielzahlen sind als solche gekennzeichnet und keine Angebote. Das hilft Ihnen, die Modelle sauber zu vergleichen.

Modell 1: Agentur mit Festpreis

Bei einer Agentur bekommen Sie eine individuell entwickelte Website zu einem vereinbarten Festpreis. Häufig wird eine Anzahlung fällig, die oft vierstellig ist, und bis zum Livegang vergehen nicht selten zwei bis sechs Monate.

Der Vorteil: Sie bekommen genau das, was Sie in Auftrag geben, und können ein sehr individuelles Konzept verlangen. Der Nachteil liegt im Risiko. Sie zahlen, bevor die Seite Anfragen bringt, und Änderungen nach dem Projektende kosten häufig extra. Für Betriebe mit besonderen Anforderungen kann das trotzdem die richtige Wahl sein.

  • Passt, wenn Sie ein sehr individuelles Konzept brauchen
  • Beachten: Die Zahlung kommt vor dem ersten Ergebnis
  • Nachfragen: Korrekturrunden, Pflege, Eigentum an der Domain

Modell 2: Baukasten mit Monatsgebühr

Baukästen verlangen häufig eine laufende Gebühr pro Monat, oft gestaffelt nach Funktionsumfang. Die Einstiegshürde ist niedrig, Sie bauen die Seite selbst nach Vorlage. Dafür brauchen Sie Zeit für Texte, Bilder und Einstellungen.

Zu beachten sind Zusatzkosten für Domain, Rechtstexte oder Erweiterungen, die je nach Tarif extra anfallen können. Außerdem läuft die Gebühr weiter, egal ob die Seite Anfragen bringt. Wer ohnehin gern selbst gestaltet und Zeit hat, kommt damit zurecht. Für viele Handwerker ist Zeit der knappste Posten.

  • Die Monatsgebühr läuft unabhängig von Anfragen
  • Texte, Fotos und Technik machen Sie selbst
  • Prüfen: Sind Rechtstexte und Hosting im Tarif enthalten?

Modell 3: Portale mit Gebühr pro Anfrage

Portale wie MyHammer oder Check24 liefern Anfragen, berechnen aber häufig 30 bis 120 Euro pro Anfrage. Dieselbe Anfrage geht oft an mehrere Betriebe gleichzeitig. Sie konkurrieren also um denselben Kunden, und der Preisvergleich steht im Vordergrund.

Ein Vorteil: Sie bekommen schnell Kontakt zu Kunden, ohne selbst eine Website aufzubauen. Der Nachteil: Die Kundenbeziehung gehört dem Portal. Sie bauen keine eigene Marke auf und zahlen unter Umständen auch dann, wenn der Auftrag an einen Mitbewerber geht.

Modell 4: Erfolgsbasis wie bei KMU-KI

Bei KMU-KI bauen wir die fertige Website, Sie sehen die Vorschau kostenlos und zahlen keine Grundgebühr. Sie zahlen nur für echte Kundenanfragen: 10 € netto zzgl. USt pro Anfrage (Gründerpreis). Mehr als 100 € netto zzgl. USt im Monat zahlen Sie nie – jede weitere Anfrage im selben Monat ist kostenlos. Keine Grundgebühr, keine Mindestlaufzeit. Spam, doppelte Anfragen und Bewerbungen berechnen wir nicht. Passt eine Anfrage nicht, können Sie sie innerhalb von 7 Tagen reklamieren. Preisänderungen kündigen wir mindestens vier Wochen vorher in Textform an; Sie können dann zum Wirksamwerden kündigen. Es gibt keine Vorkasse, und Sie sehen die Abrechnung nachvollziehbar im Portal.

Hosting, Updates, Impressum und Datenschutz sind inklusive. Bis Ihre Seite steht, sind zwei Korrekturrunden dabei, danach ändern Sie Texte und Fotos selbst im Website-Editor des Portals, einfach und ohne Technikwissen. Eine eigene Domain können Sie mitbringen, andernfalls richten wir Ihnen eine ein. Kündigen können Sie ohne Knebelvertrag. Die Anfragen sind exklusiv Ihre, weil sie über Ihre eigene Seite kommen. Die Grenze: Auch hier kann niemand Google-Positionen oder eine bestimmte Anzahl an Anfragen garantieren.

  • 0 € Grundgebühr (netto zzgl. USt), keine Vorkasse
  • 10 € netto zzgl. USt pro echter Anfrage, höchstens 100 € netto zzgl. USt im Monat
  • Keine Mindestlaufzeit
  • Betreuung, Hosting und Rechtstexte inklusive
  • Eigene Domain mitbringen oder von uns einrichten lassen, kündbar ohne Knebelvertrag

So rechnen Sie die Modelle durch

Setzen Sie für jedes Modell Ihre eigenen Zahlen ein. Bei einer Gebühr pro Anfrage gilt: Kosten im Monat = Anzahl der Anfragen mal Betrag pro Anfrage, höchstens aber die vereinbarte Monatsgrenze. Kommt keine Anfrage, sind es null Euro. Bei einer festen Monatsgebühr gilt: Kosten im Jahr = zwölf mal Monatsgebühr, unabhängig davon, ob Anfragen kommen.

Entscheidend ist am Ende Ihr Auftragswert. Ein einzelner Auftrag bringt je nach Gewerk sehr unterschiedlich viel. Fragen Sie sich deshalb: Was ist Ihnen eine Anfrage wert, und wie viele Anfragen brauchen Sie im Schnitt für einen Auftrag? Bei KMU-KI sind es 10 € netto zzgl. USt pro echter Anfrage, höchstens 100 € netto zzgl. USt im Monat: Zehn Anfragen kosten 100 € netto zzgl. USt, jede weitere im selben Monat nichts.

Checkliste: Worauf Sie bei Anbietern achten

Unabhängig vom Modell sollten Sie acht Punkte klären, bevor Sie unterschreiben oder zusagen.

  • Domain-Besitz: Läuft die Domain auf Ihren Namen, und können Sie sie bei einem Wechsel mitnehmen?
  • Kündigung: Gibt es lange Bindungen oder Knebelverträge, und wie kündigen Sie?
  • Rechtstexte: Sind Impressum und Datenschutzerklärung enthalten, und wer pflegt sie?
  • Hosting-Standort: Wo stehen die Server, und ist die Seite DSGVO-konform aufgebaut?
  • Änderungen: Wer ändert Texte und Preise, in welcher Zeit, und was kostet es?
  • Bewertungs-Widget: Zeigt die Seite Ihre echten Google-Bewertungen?
  • Mobil und Ladezeit: Funktioniert die Seite am Handy sauber, und lädt sie schnell?
  • Abrechnung: Ist nachvollziehbar, wofür Sie zahlen, und gibt es eine Höchstgrenze?

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine Website für Handwerker im Durchschnitt?

Einen verlässlichen Durchschnitt gibt es nicht, weil die Modelle verschieden abrechnen: Festpreis, Monatsgebühr, Gebühr pro Anfrage oder Erfolgsbasis. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über ein Jahr und fragen Sie, was enthalten ist. Bei KMU-KI gibt es keine Grundgebühr, Sie zahlen 10 € netto zzgl. USt pro echter Anfrage, höchstens 100 € netto zzgl. USt im Monat.

Lohnt sich eine eigene Website, wenn ich schon bei Portalen bin?

Oft ja, weil beides verschiedene Aufgaben hat. Portale liefern Anfragen, die Sie mit anderen Betrieben teilen. Ihre eigene Website sammelt Anfragen, die direkt an Sie gehen, und stärkt Ihre eigene Marke. Sie können Portale weiter nutzen und die Seite parallel aufbauen. Mit der Zeit lässt sich prüfen, welcher Weg bei Ihnen besser funktioniert.

Was kostet KMU-KI genau?

Sie zahlen nur für echte Kundenanfragen: 10 € netto zzgl. USt pro Anfrage (Gründerpreis). Mehr als 100 € netto zzgl. USt im Monat zahlen Sie nie – jede weitere Anfrage im selben Monat ist kostenlos. Keine Grundgebühr, keine Mindestlaufzeit. Spam, doppelte Anfragen und Bewerbungen berechnen wir nicht. Passt eine Anfrage nicht, können Sie sie innerhalb von 7 Tagen reklamieren. Preisänderungen kündigen wir mindestens vier Wochen vorher in Textform an; Sie können dann zum Wirksamwerden kündigen. Die Vorschau Ihrer Website ist kostenlos, es gibt keine Vorkasse. Kommen keine Anfragen, zahlen Sie nichts.

Wird jede Anfrage über die Website berechnet?

Berechnet werden echte Anfragen, die über Ihre Website eingehen, zum Beispiel über das Kontaktformular, mit 10 € netto zzgl. USt pro echter Anfrage, höchstens 100 € netto zzgl. USt im Monat. Ein Rückrufwunsch über die Rückruf-Funktion zählt wie eine Formular-Anfrage, normale Anrufe bei Ihnen berechnen wir nicht. Spam, doppelte Anfragen und Bewerbungen berechnen wir nicht; mehrere Anfragen derselben Person am selben Tag zählen als eine Anfrage. Im Portal sehen Sie jede Anfrage und die Abrechnung nachvollziehbar.

Kann ich später zu einem anderen Anbieter wechseln?

Ja, es gibt keine langjährigen Knebelverträge. Eine mitgebrachte Domain bleibt bei Ihnen. Eine von uns eingerichtete Domain ist an KMU-KI gebunden, und Sie können sie bei einem Wechsel nicht mitnehmen. Fragen Sie bei jedem Anbieter vorab, wem Domain und Inhalte gehören und wie Sie kündigen. Bei Baukästen sind Inhalte teils an das System gebunden, bei Agenturen hängt es von der Vereinbarung ab.

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Keine Fixkosten, keine Vorkasse — Sie zahlen nur 10 € netto zzgl. USt pro echter Anfrage, höchstens 100 € netto zzgl. USt im Monat. Zwei Korrekturrunden inklusive. Sie entscheiden erst, wenn Sie das Ergebnis gesehen haben.

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